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Jeterprobung in Oberschleißheim
 
 

Es gab Gerüchte über den Lärm von Düsentriebwerken in Oberschleißheim. Nun ist es gelungen die Wahrheit ans Licht zu bringen und sie wird in diesem sensationellen Bericht veröffentlicht.
 
In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts bemühte sich die Aviaexport verstärkt, Maschinen ins Ausland zu exportieren. Hintergrund war es, die astronomischen Entwicklungskosten der neuen Jäger, die heute als MiG-29 und Su-27 bekannt sind, zu finanzieren. Selbst der Export ins "feindliche, kapitalistische" Ausland schien möglich, und so ergab es sich, dass in Schleißheim Erprobungsflüge mit Su-15 und auch Vergleichsflüge mit Starfightern stattfanden. Der Platz in Manching wurde deshalb nicht benutzt, weil dort das Tornado - Programm lief, was natürlich auch geheim war. Ein Einsatzplatz wie Fürsty kam nicht in Frage.
 
 

 

F-104G und Su-15TM bei den Startvorbereitungen
 
 
 

Letztendlich kam der Einsatz in der Luftwaffe nicht zustande, da sich abzeichnete, dass die gerade eingeführten F-4 einige technische Vorzüge hatten, z.B. einen 5 Liter anstatt eines 3 Liter - Urintanks für die Besatzung, was bei Langstrecken - Einsätzen von entscheidendem Vorteil sein kann. Zudem musste auch im Westen das kostspielige Tornado - Programm finanziert werden.
 
Überraschenderweise verblieb die Maschine in Deutschland, weil der russische Pilot in der Fliegerkneipe seine DDR - Jugendliebe wiedererkannte und kurzerhand um politisches Asyl bat. Er hat geheiratet und lebt mit Frau und zwei Töchtern in Schleißheim. Von sowjetischer Seite wurde daraufhin darauf verzichtet, einen anderen Piloten in die BRD zu schicken. Im übrigen war der Tank leer und eine entsprechende Menge T-1 - Kraftstoff wäre (bis zur Wende) sowieso nicht aufzutreiben gewesen. So gelangte die Maschine per Tieflader in die WTD 61 nach Manching.
 
Nachdem der Museumsanbau in den neunziger Jahren fertig gestellt wurde, erhielt das Dt.Museum die bei der WTD 61 in Manching eingelagerte Maschine. Sie befindet sich jedoch aus Platzgründen im unterirdischen Depot unter der Halle. Eine Ausstellung ist mit Eröffnung des zweiten Anbaus ab 2015 geplant.
 

 

 
Übrigens: Heute ist der 1.April, auch wenn Ihr Kalender ein anderes Datum zeigt!

 
 

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Letzte Änderung: 01. April 2016
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